Kategorie-Archiv: Das Leben

Das Märchen von den Menschen und der Natur.

Am Anfang war die Natur in all ihrer Schönheit, Reinheit und Einsamkeit. Sie steckte voller unentdeckter Geheimnisse, sie war karg und fruchtbar zugleich. Es gab Pflanzen in jeglicher Form, Farbe und Größe. Für die Tiere vom Einzeller bis zum großen Säugetier war sie Lebens- und Überlebensraum. Die Natur war so komplex, dass es niemand erfassen konnte. Dann kam irgendwann der

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Nordjütland, die Olsenbande und jede Menge Natur.

Es ist mein erstes Mal in Dänemark und dann muss es gleich Nordjütland sein. Klitmøller, mitten im Nationalpark Thy gelegen, war geografisch gesehen, der ideale Ausgangspunkt für meine Unternehmungen. Der kleine, rund 800 Einwohner zählende Ort, wird als Cold Hawaii Europas bezeichnet, da er mit seinen idealen Windsurf- und Kitesurfspots Begeisterte aus der ganzen Welt anlockt. Es sind zwar satte 930 km

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Raus aus dem Schrank!

Es ist jedes Jahr dasselbe: Der Kleiderschrank quillt über und man hat trotzdem irgendwie nichts anzuziehen. Ein Drama für viele Frauen, welches meistens in Verzweiflung oder gar in Tränen endet. Viele Männer hingegen sind pragmatisch und nehmen einfach das oberste Shirt und die oberste Hose aus dem Schrank. Sommer wie Winter. Hauptsache man hat etwas an und es ist sauber.

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Behind the Wall – Depeche Mode Fankultur in der DDR.

Eine Lesung über die Depeche Mode Fankultur in der DDR? Das ist genau auf mich zugeschnitten, dachte ich mir und so kaufte ich mir sogleich ein Ticket. Das war auch gut so, denn die Lesung in der Dresdner Schauburg war ausverkauft. So pilgerten am Abend des 22. März 2018 rund 340, und wie sollte es anders sein, zumeist schwarz gekleidete

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Die Frage ist, warum ich eigentlich schreibe.

Eine namhafte Dresdner Medienfrau startete unter dem Hashtag #darumbloggen einen Aufruf an die Blogger mit der Frage, warum wir denn eigentlich bloggen. Diese Frage hat einen leichten philosophischen Anspruch und man kann sie dennoch trivial beantworten. Zumindest versuche ich es mal: Mein erster Blogbeitrag ist auf den 20. Juni 2010 datiert. Es war eine fantastische Kurzgeschichte, die ich als Jugendlicher

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Bücher im Regen – Ein Plädoyer für das Lesen.

Am Morgen ist das Wetter neblig, später faucht der Wind um die Ecke, die Regentropfen trommeln rhythmisch an die Fensterscheiben. Es wird wohl ein fauler Tag werden. Solche Sonntage liebte ich als Kind unheimlich. Nach dem Frühstück verzog ich mich wieder ins Bett und schmökerte zum dritten Mal Jules Vernes „Die Kinder des Kapitän Grant“ oder gar zum fünften Mal

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Last Christmas – Alle Jahre wieder.

Weihnachten, das Fest der Liebe, der Familie, des Essens und der heimeligen Musik. In Wirklichkeit gibt es meist familiären Streit, Völlerei und „Last Christmas“ in Dauerschleife. Hätten George Michael und Andrew Ridgeley die Tragweite ihres Songs jemals ermessen können? Nein, es war ihnen nicht bewusst, welches „Monster“ sie da geschaffen haben. Ein scheinbar zeitloses Liebeslied, welches in einer Art Perpetuum

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Das Herbstnebelgespenst.

Müde stehen die Weiden und Schwarzerlen am Rande des Sees. Im Sommer spiegelten sie sich mit ihrem prächtiges Laubkleid im Wasser. Jetzt stehen dort kahle Gerippe aus Ästen und Zweigen, welche sich im grauen Wasser verlieren. Der Herbst hat das Wasser des Sees ergrauen lassen. Blätter schwimmen darinnen und bilden eine blasse gelb-rot-braune Wasserwiese. In der Nähe spottet der Eichelhäher

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Elternabend oder Apocalypse Now.

Kaum hat das neue Schuljahr begonnen, dauert es nur ein paar Tage, bis die Einladung zum Elternabend folgt. Jedes Mal hole ich tief Luft, rolle laut hörbar mit den Augen und sage dennoch zu. Schließlich will man ja wissen, was den Kindern und den Eltern die nächste Monate alles widerfahren wird. Es ist immer wieder ein komisches Gefühl, ein Schulgebäude

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Das Zucchini Dilemma.

Jedes Jahr, sobald die Sonne den Erdboden ausreichend gewärmt hat, wird man mit ihnen überschwemmt. Diese dunkelgrünen Zeppeline, die zu 93% aus Wasser bestehen und geschmacksneutral sind. Jeder Zweite fragt, ob man nicht ein paar dieser Kürbisgewächse haben möchte. ‚Nein!‘ schrillt mein Gehirn und plötzlich halte ich zwei Zucchini in den Händen, die fast so lang sind wie meine Unterarme.

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Gefangen im Licht.

Es war einer dieser heißen Sommertage, bei denen man sich schon am Morgen den Feierabend sehnlichst herbeiwünscht. Aber man hat in der Regel weder eine Fee, noch eine Elfe zur Hand, die einem da weiter helfen kann. Irgendwann war dann doch der Feierabend da und die Arbeitskollegen wollten in den Biergarten, da musste man mich nicht lange überreden. Natürlich war

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So nah und doch so fern. 

Sonnenstrahlen fallen durch die kleinen Löcher des Faltrollos und kitzeln meine Nase. Ich muss niesen und bin sogleich wach. Ein kurzer Blick zum Wecker sagt mir, dass ich noch über eine Stunde schlafen könnte. Aber draußen gurren sich die Tauben heiser an und die Elstern streiten sich lautstark darum, wer die glänzendsten Löffel stibizt hat. Ich ziehe mir die Decke

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