Kategorie-Archiv: Naturbeobachtungen

Das Märchen von den Menschen und der Natur.

Am Anfang war die Natur in all ihrer Schönheit, Reinheit und Einsamkeit. Sie steckte voller unentdeckter Geheimnisse, sie war karg und fruchtbar zugleich. Es gab Pflanzen in jeglicher Form, Farbe und Größe. Für die Tiere vom Einzeller bis zum großen Säugetier war sie Lebens- und Überlebensraum. Die Natur war so komplex, dass es niemand erfassen konnte. Dann kam irgendwann der

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Nordjütland, die Olsenbande und jede Menge Natur.

Es ist mein erstes Mal in Dänemark und dann muss es gleich Nordjütland sein. Klitmøller, mitten im Nationalpark Thy gelegen, war geografisch gesehen, der ideale Ausgangspunkt für meine Unternehmungen. Der kleine, rund 800 Einwohner zählende Ort, wird als Cold Hawaii Europas bezeichnet, da er mit seinen idealen Windsurf- und Kitesurfspots Begeisterte aus der ganzen Welt anlockt. Es sind zwar satte 930 km

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Das Herbstnebelgespenst.

Müde stehen die Weiden und Schwarzerlen am Rande des Sees. Im Sommer spiegelten sie sich mit ihrem prächtiges Laubkleid im Wasser. Jetzt stehen dort kahle Gerippe aus Ästen und Zweigen, welche sich im grauen Wasser verlieren. Der Herbst hat das Wasser des Sees ergrauen lassen. Blätter schwimmen darinnen und bilden eine blasse gelb-rot-braune Wasserwiese. In der Nähe spottet der Eichelhäher

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Gefangen im Licht.

Es war einer dieser heißen Sommertage, bei denen man sich schon am Morgen den Feierabend sehnlichst herbeiwünscht. Aber man hat in der Regel weder eine Fee, noch eine Elfe zur Hand, die einem da weiter helfen kann. Irgendwann war dann doch der Feierabend da und die Arbeitskollegen wollten in den Biergarten, da musste man mich nicht lange überreden. Natürlich war

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So nah und doch so fern. 

Sonnenstrahlen fallen durch die kleinen Löcher des Faltrollos und kitzeln meine Nase. Ich muss niesen und bin sogleich wach. Ein kurzer Blick zum Wecker sagt mir, dass ich noch über eine Stunde schlafen könnte. Aber draußen gurren sich die Tauben heiser an und die Elstern streiten sich lautstark darum, wer die glänzendsten Löffel stibizt hat. Ich ziehe mir die Decke

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Meerliebe.

Es war ein warmer Spätsommer. Wir fuhren spontan für ein verlängertes Wochenende nach Hiddensee. Einfach mal ausspannen und die Natur genießen. Kaum angekommen, zieht es uns zum Strand. Mit nackten Füßen laufen wir durch den Sand, der die Wärme der Sommersonne in sich trägt. Wir suchen Hühnergötter, sie findet natürlich mehr als ich. Langsam naht der Abend und wir setzen

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Schottland oder Auf der Suche nach den Rittern der Kokosnuss.

Nach Schottland wollte ich schon immer. Die mächtigen Burgen, Schlösser, Kathedralen, Abteien, die Ruinen der genannten Gebäude sowie die urwüchsige Natur zogen mich schon früh in ihren Bann. Verstärkt wurde der Wunsch, als ich als Jugendlicher Monty Phytons „Die Ritter der Kokosnuss“ sah. Unbedingt wollte ich die Drehorte besuchen, dieser skurrile Humor des Films nahm mich sehr gefangen. Es blieb

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Elvira.

Seit knapp drei Wochen sehe ich sie jeden Tag. Oder besser gesagt, dass was sie erschafft. Eine kunstvolle und filigrane Arbeit macht sie. Kunsthandwerk in Perfektion. Mein linker Autorückspiegel sieht inzwischen sehr extravagant aus. So etwas hat heute nicht jeder. Und vor allem, es kostet mich keinen Cent. Jeden Tag, wenn ich ins Auto steige und in den Rückspiegel blicke,

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Der Kampf um die Eierschecke.

Ein warmer Windhauch streichelt zärtlich mein Gesicht. Er lässt die Blätter der alten Linde über mir leicht hin- und her tanzen. Im Liegen sehe ich die Sommersonne durch das üppige Grün hindurch blinzeln. Ich kneife die Augen zusammen. Neben mir laben sich einige Wespen an der halb aufgegessenen Eierschecke. Ich lasse sie gewähren, schließlich habe ich mir schon anderthalb Stück

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Schneemorgen.

In der Nacht hat es geschneit. Ganz still und leise legte sich eine weiße Decke über die Erde, ganz im Gegensatz zum um Aufmerksamkeit heischenden Herbstregen, der lautstark an die Fensterscheiben prasselt. Alles sieht wie gepudert aus: die Bäume, die Sträucher, der Fußweg, die Straßen. Die Autos haben einen dicken Schneedaunenponcho angelegt. Es ist noch früh am Morgen, so dass

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Hühnergötter und das Glück.

Hühnergott

Wir Menschen suchen das Glück. Meist jagen wir ihm ein Leben lang hinterher und manchmal finden wir es auch für eine kurze oder eine längere Zeit. Dabei wissen wir oftmals nicht, was Glück überhaupt ist. Jeder definiert es anders: Für die einen sind es die Kinder, die Familie, für den anderen die Gesundheit, für den anderen sind es die Haustiere,

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Männerurlaub.

Männerurlaub mag vielleicht ein wenig anmaßend klingen, aber ich bleibe dabei, denn mein knapp 13jähriger Sohn ist ja fast schon ein Mann. Zumindest hat der das beim Wandern in den Alpen gezeigt. Wie jedes Jahr fahre ich im Sommer in die Kitzbüheler Alpen, um mich dort den Schönheiten der Natur hinzugeben und auf die Berge hinauf und hinab zu quälen.

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