Kategorie-Archiv: Rezensionen

Behind the Wall – Depeche Mode Fankultur in der DDR.

Eine Lesung über die Depeche Mode Fankultur in der DDR? Das ist genau auf mich zugeschnitten, dachte ich mir und so kaufte ich mir sogleich ein Ticket. Das war auch gut so, denn die Lesung in der Dresdner Schauburg war ausverkauft. So pilgerten am Abend des 22. März 2018 rund 340, und wie sollte es anders sein, zumeist schwarz gekleidete

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Musique Non-Stop – Kraftwerk im Museum.

Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, würde ich es nicht glauben. Kraftwerk, die Urväter der elektronischen Musik gaben sich die Ehre und landeten in einer fliegenden Untertasse direkt vor dem Albertinum. Natürlich war dies nur die visuelle Untermalung des Songs Spacelab im Rahmen eines ihrer vier 3-D-Konzerte an diesem Wochenende in Dresden. Diese finden als Begleitprogramm zur Tagung zu

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Mit Steve Naghavi im Kino – Ein Konzertbericht.

Steve Naghavi

Meine Freude war groß, als Steve Naghavi, der Mastermind von And One, Anfang Dezember letzten Jahres offiziell verkündete, seinen lang gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen und eine „Live and Relaxed“ Tour durch die deutschen EBM-Hochburgen zu veranstalten. Die Wartezeit zog sich ziemlich in die Länge und gestern war es dann endlich soweit: Gemeinsam mit Keyboarder Nico Wieditz standen sie

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One Fine Day – Ein Abend mit Camouflage.

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Dresden. Samstag, 7. Februar 2014. 18 Uhr. Milde sechs Grad. Ein leichter Wind umsäuselt die etwa 50 zumeist schwarz gekleideten Menschen, welche am Eventwerk am Einlass ausharren, um sich das Jubiläumskonzert von Camouflage anzusehen. 30 Jahre elektronische Musik vom Feinsten. Erwartungsvolle Spannung ist überall zu spüren. Pünktlich 18:30 Uhr öffnen sich die Tore und die inzwischen auf mehrere Hundert Wartende

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Das Paradies aus dem Versandhauskatalog.

Die gewitzten, wie auch tiefsinnigen Äußerungen von Alexandra Tobor alias @silenttiffy verfolge ich schon fast drei Jahre auf Twitter. ‚Wer kleine Kunstwerke in 140 Zeichen packt, dessen Bücher müssen einfach Freude beim Lesen machen ‚, dachte ich und war voller Erwartung auf ihr erstes Buch. Nun ist es endlich erschienen. Es trägt zwar den etwas sperrigen Titel „Sitzen vier Polen

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Dresden im Electro-Pop-Rausch.

Dresden, Alter Schlachthof, Samstag, 8. Oktober 2011, 16:35 Uhr: Der Einlass zum wohl größten Synthie-Pop-Festival, was Dresden wohl jemals gesehen hat, beginnt. Es mutet wie ein Tanztee an, um diese Uhrzeit bereits zu einem Konzert zu gehen. Aber es warteten immerhin vier Electro-Pop-Heroen auf das Gehör der Fans. Punkt 17:10 Uhr stand die aus Neubrandenburg stammende Band MINERVE auf der

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Kim Wilde und das Geburtstagskonzert in Dresden

Ausgerechnet in Dresden feierte die Popdiva Kim Wilde gestern ihren 50. Geburtstag, obwohl sie ihn sicher mit ihrer Familie hätte verbringen können. Der lokale Sender Radio Dresden 103.5 verloste 150 Karten für ein exklusives Clubkonzert im noblen NERO (im Kurländer Palais). Ich hatte Glück und durfte bei diesem einmaligen Ereignis dabei sein. Sogar eine Begleitung durfte ich mitbringen. Wenige Minuten

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Olaf Schubert „Wie ich die Welt retten würde, wenn ich dafür Zeit hätte“

Ganz zufällig sah ich in einem multimedialen Großmarkt unserer schönen Stadt eine Doppel-CD unseres allseits beliebten Wortakrobaten Olaf Schubert im Regal liegen. Da ich ein großer Verehrer seiner philosophischen Denkansätze und dessen akustischen Wiedergabe bin, kaufte ich augenblicklich den Tonträger namens „Wie ich die Welt retten würde, wenn ich dafür Zeit hätte“ und trug diesen eilig nach Hause. Dort angekommen,

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