Kriegsspiele (Kurzgeschichte)

Kriegsspiele „Manchmal ist die Vergangenheit die Gegenwart und niemand weiß, was die Zukunft bringt.“ Melmirh, Korunischer Feldherr und Philosoph „Nicht schießen, bitte nicht schießen!“, flehte ich, den kühlen Lauf der Luger an meiner Schläfe spürend. Draußen hörte man das dumpfe Krachen einschlagender Granaten. Schreie hallten durch die rauchgeschwängerte Nacht. „Halt dein Maul! Diesmal hast du es zu weit getrieben.“, erwiderte

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Warum man beim Radfahren nicht seinen Gedanken nachhängen soll.

Gestern hat es den ganzen Tag über geregnet. Für die Natur war es lebensnotwendig und auch uns Menschen tat die Abkühlung gut. Heute früh war der Himmel zwar grau, aber es regnete nicht. Also habe ich mir kurzerhand mein Rad geschnappt und bin runter auf den Elbradweg gefahren. Dort angekommen, erwartete mich leichter Sprühregen mit Gegenwind sowie eine Nacktschnecken-Invasion. Hunderte dieser

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Das Sandalen-Socken-Phänomen

Letzte Woche habe ich sie wieder gesehen, die Herren jenseits der 60, mit Sandalen, kurzen Hosen und weißen bzw. hellbraunen Socken, welche bis zur halben Wade hochgezogen waren. Warum schmerzt dem Normalbürger dieser Anblick? Es soll das ja eine modische Todsünde sein, wenn Männer Socken in Sandalen tragen. Die Frage ist, warum tun diese Männer das? Um den Frauen zu

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Tag 7: Die Murmeltiere und der Schneehase

Tag 7: Die Murmeltiere und der Schneehase Ich wachte wieder recht zeitig auf und hoffte, dass meine Knieschmerzen mich verlassen haben. Aber sie waren noch immer da und das trotz einer Einreibung mit einer österreichischen Salbe auf pflanzlicher Basis. Diese Paste roch nach, ich will das hier lieber nicht näher ausführen. Jedenfalls schien die Sonne wie verrückt und es würden

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Tag 6: Das Obersulzbachtal und der Holundersaft

Tag 6: Das Obersulzbachtal und der Holundersaft Nach einer für mich aus unerklärlichen Gründen unruhigen Nacht bin ich dann doch kurz nach 7 Uhr aufgestanden. Ein Blick zum Fenster sagte mir: ‚Es wird wieder heiß.’ Also schnürte ich nach dem Frühstück wieder mein Ränzl, was in Wirklichkeit ein moderner Wanderrucksack war und fuhr ins 16 km entfernte Obersulzbachtal. Der Parkplatz

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Tag 5: Der Smaragdweg und das Rennschwein

Tag 5: Der Smaragdweg und das Rennschwein Es versprach ein wundervoller Tag zu werden, die Sonne lachte bereits früh vom Himmel und fast keine Wolke war am Himmel zu sehen. Der österreichische Rundfunk kündigte den heißesten Tag des Jahres an. Ich nahm mir trotzdem meine Jacke mit, man weiß nie, was in den Bergen passiert. Diesmal hatte ich mich mit

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Tag 4: Die Krimmler Wasserfälle und ein Exkurs in die Schuhwelt.

Tag 4: Die Krimmler Wasserfälle und ein Exkurs in die Schuhwelt. Der Tag der dritten Wanderung stand an. Diesmal hatte ich mir die größten Wasserfälle Europas und die fünfthöchsten weltweit ausgesucht. Der Anfahrtsweg war mit 15 km recht kurz. Dafür war der unbewachte Parkplatz mit 4 EURO Gebühren recht teuer, zumal der Eintritt zu den Wasserfällen nur 2 EURO kostete.

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Tag 3: Der Wildkogel, die Ungarn und die Kühe

Tag 3: Der Wildkogel und die Kühe Seltsamerweise wachte ich auch am zweiten Wandertag vor 7 Uhr auf, dabei hatte ich doch Urlaub und könnte länger schlafen. Sei es drum. Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das stimmte insofern, denn das Frühstück entsprach wie jeden Tag ganz meinen Vorstellungen, nur eben ohne Wurm, bin ja auch kein Vogel. Für heute

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Wie ich versuchte, die Natur zu genießen. Tag 1 und 2

„Wanderurlaub in den Alpen“ oder „Wie ich versuchte, die Natur zu genießen.“ Der Wanderurlaub in den Kitzbühler Alpen war lange geplant, das Zimmer gebucht und die Vorfreude groß. Ich wollte die Natur einfach genießen und vom Alltag ein wenig Abstand nehmen. Da ich allein unterwegs war und so die Abende allein verbrachte, der Fernseher im Frühstücksraum stand, ich aber wegen

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Olaf Schubert „Wie ich die Welt retten würde, wenn ich dafür Zeit hätte“

Ganz zufällig sah ich in einem multimedialen Großmarkt unserer schönen Stadt eine Doppel-CD unseres allseits beliebten Wortakrobaten Olaf Schubert im Regal liegen. Da ich ein großer Verehrer seiner philosophischen Denkansätze und dessen akustischen Wiedergabe bin, kaufte ich augenblicklich den Tonträger namens „Wie ich die Welt retten würde, wenn ich dafür Zeit hätte“ und trug diesen eilig nach Hause. Dort angekommen,

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Eingesperrt

Es war geradezu stockdunkel. Ich lief eine Zeitlang wie benommen umher, bis ich in einer Ecke etwas Helles schimmern sah. ‘Was mag dies wohl sein’, dachte ich, während ich mich beeilte, dorthin zu gelangen. Langsam wurde es hier unheimlich heiß. Inzwischen war ich bei dem vermeintlichen Schimmern angelangt. Aber es war nur Licht, welches von der Decke herabfiel und auf

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Der Tomatenhund und ich.

Der Tomatenhund begleitet mich schon seit ich zehn Jahre alt bin. Dieser treue Begleiter und seine Geschichte wird im Reiter „Tomatenhund?“ näher beschrieben. Ich möchte in diesem Blog Dinge beschreiben und erzählen, die mich bewegen, will meinen Standpunkt darstellen, selbstverfasste Geschichten der Öffentlichkeit zugänglich machen, auch mal provozieren und einfach der Welt meine Gedanken zu den verschiedensten Sachverhalten mitteilen. Ich

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