Nutella oder Warum ist das Glas schon wieder leer?

Es beginnt mit dem Aufschrauben des Deckels. Hebt man diesen nach einigen Umdrehungen ab, blinzelt einen die leicht gemusterte Schutzfolie entgegen. Der Zeigefinger zuckt und will mit einem kräftigen Hieb die dünne Aluminiumschicht durchstoßen. Meist stupst man so tief hinein, dass die Fingerkuppe bereits mit der mattglänzenden Creme umhüllt ist. Diese wird dann natürlich genießerisch abgeleckt. Aber was fasziniert so

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Der Tomatenhund schreibt Missionstagebuch.

Wer schon mal ein wenig auf meiner Seite gestöbert hat, der weiß, dass mich der Tomatenhund schon seit meiner Kindheit begleitet. Er war eine Schlüsselfigur in dem fantastischen Kinderroman „Das Blaue vom Himmel“ von Hannes Hüttner. Da mich dieser Roman nicht mehr loslässt, will ich Schnuppi, den Tomatenhund, in einem Experiment wieder aktiv werden lassen: Auf einem Twitterkanal und einer

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Die sockenfressende Waschmaschine.

Wir haben es fast alle schon einmal erlebt: Beim Ausräumen der Waschmaschine fehlt bei mindestens einem Sockenpaar ein Exemplar. Das ist ärgerlich, wie auch sehr mysteriös. Dabei gibt es keine, mir bekannte, statistische Erhebung, ob mehr rechte oder mehr linke Strümpfe abhanden gekommen sind. Am Ende ist dies aber auch egal. Manche Familien haben im Laufe der Zeit halbe Wäschekörbe

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Der Teufel, ein Uhu und verwunschene Burgen

Manche werden denken, ich habe ständig Urlaub, aber so ist es nicht. Ich bin dann auch meist nur eine Woche unterwegs. Diesmal hatte ich mir den Harz ausgesucht und war auf der Suche nach lohnenden Motiven und natürlich der Natur. Wenn man im Harz verweilt, sollte man sich unbedingt die Roseburg zwischen Rieder und Ballenstedt ansehen. Die Burg samt Parkanlage

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Sommer im Pinzgau oder Berge, Kühe und Schweiß.

Wieder ist ein Jahr herum und wieder bin ich im Pinzgau (Kitzbühler Alpen, Österreich) gelandet. Genau auf dem Biobauernhof, wo ich letztes Jahr so herzlich willkommen geheißen wurde und dort wo die Kühe jedermann in der Früh aus dem Schlaf muhen. Hatte ich doch letztes Jahr viel erwandert und erlebt, jedoch bei weitem nicht alles gesehen, was ich mir vorgenommen

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Ostseestrandtag

Es war für mich der erste Frühsommer an der Ostsee. Der Strand war überraschend leer, obwohl fast hochsommerliche Temperaturen herrschten. Dann die Decke ausbreiten, Drauflegen und die Augen schließen. Das gleichmäßige Rauschen der Wellen wirkt sehr beruhigend, regelrecht einschläfernd. Ab und zu kreischt eine Möwe, als wollte sie, dass ich nicht einschlafe. Der Wind umsäuselt sanft meinen Körper. Der Alltagsstress

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Dresden – Meißen und zurück.

Dresden. Sonntag 9:30 Uhr. Die Sonne lacht. Das Knie schmerzt nach dem kleinen Badminton-Unfall Anfang des Jahres auch nicht mehr. Also den Drahtesel geschnappt auf zu ersten Radtour dieses Jahr. Ersteinmal geht es ein Stück durch die Stadt bis zur Flügelwegbrücke, dann auf den Elbradweg Richtung Meißen. Angenehme 12 Grad und (noch) kein Wind erlauben ein entspanntes Fahren. An der

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Auf der Suche nach dem Vulkan.

In der Nähe von Großenhain, zwischen Colmnitz und Bauda, nur ein paar hundert Meter von der B 98 entfernt, ragt der Colmnitzberg unscheinbar zwischen den Feldern empor. Vor 280 Millionen Jahren war die kleine Anhöhe noch ein explosiver Vulkan. Von Kirschbäumen umsäumt, findet man im Inneren einen Weiher, der vor 30 Jahren noch ein geheimer Badeplatz war. Doch nun ist

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Verliebtsein.

Dann ist es passiert, mitten im Frühling. Einfach so. Ganz unverhofft. Ich konnte nichts dagegen tun und habe mich auch nicht dagegen gewehrt. Plötzlich ist alles anders. Mein Herz schlägt schneller und meine Hände fangen an zu zittern, wenn ich an sie denke. Wenn sie mich ansieht und lächelt, bleibt die Welt für mich stehen. Ich nehme meine Umgebung für

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Der Kirschbaum und der Frühling.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen haben vor einigen Tagen die Lebensgeister von Flora und Fauna erweckt. Überall grünt es. Die Knospen sprießen. Die Vögel bauen eifrig ihre Nester. Bienen und Hummeln tummeln sich in den Blüten der Bäume und Sträucher. Ein alter Süßkirschbaum im Garten meiner Eltern mutet wie ein Biotop an, welches vor allem im Frühling reges Leben in sich

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Der „aussichtslose“ Dresdner Fernsehturm.

Er ist ein Wahrzeichen von Dresden. Von weither schon zu sehen, ragt der 252m hohe, an einen Sektkelch erinnernde, Turm in die Landschaft. Auf den Elbhängen in Wachwitz in den 60er Jahren errichtet, war er bis 1991 ein Touristenmagnet, der jährlich viele Tausend Menschen anzog, die einen Blick auf das herrliche Elbtal erhaschen und dabei ein Käffchen schlürfen wollten. Doch

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Die Qual des Aufstehens am Morgen.

Fast alle Menschen wollen nicht zeitig aufstehen, die präsenilen Bettflüchter und Leute aus Sachsen-Anhalt mal ausgenommen. Es ist nicht nachweisbar, wieviele Wecker deswegen schon einen gewaltsamen Tod am frühen Morgen sterben mussten. Tag für Tag quälen wir uns morgens aus dem Bett, nur um einer Erwebstätigkeit nachzugehen oder in Bildungseinrichtungen zu stiefeln, um dort fürs Leben zu lernen. Aber warum

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