Schlagwort-Archiv: Dresden

Behind the Wall – Depeche Mode Fankultur in der DDR.

Eine Lesung über die Depeche Mode Fankultur in der DDR? Das ist genau auf mich zugeschnitten, dachte ich mir und so kaufte ich mir sogleich ein Ticket. Das war auch gut so, denn die Lesung in der Dresdner Schauburg war ausverkauft. So pilgerten am Abend des 22. März 2018 rund 340, und wie sollte es anders sein, zumeist schwarz gekleidete

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Die Frage ist, warum ich eigentlich schreibe.

Eine namhafte Dresdner Medienfrau startete unter dem Hashtag #darumbloggen einen Aufruf an die Blogger mit der Frage, warum wir denn eigentlich bloggen. Diese Frage hat einen leichten philosophischen Anspruch und man kann sie dennoch trivial beantworten. Zumindest versuche ich es mal: Mein erster Blogbeitrag ist auf den 20. Juni 2010 datiert. Es war eine fantastische Kurzgeschichte, die ich als Jugendlicher

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Musique Non-Stop – Kraftwerk im Museum.

Wenn ich es nicht selbst gesehen hätte, würde ich es nicht glauben. Kraftwerk, die Urväter der elektronischen Musik gaben sich die Ehre und landeten in einer fliegenden Untertasse direkt vor dem Albertinum. Natürlich war dies nur die visuelle Untermalung des Songs Spacelab im Rahmen eines ihrer vier 3-D-Konzerte an diesem Wochenende in Dresden. Diese finden als Begleitprogramm zur Tagung zu

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Mit Steve Naghavi im Kino – Ein Konzertbericht.

Steve Naghavi

Meine Freude war groß, als Steve Naghavi, der Mastermind von And One, Anfang Dezember letzten Jahres offiziell verkündete, seinen lang gehegten Wunsch in die Tat umzusetzen und eine „Live and Relaxed“ Tour durch die deutschen EBM-Hochburgen zu veranstalten. Die Wartezeit zog sich ziemlich in die Länge und gestern war es dann endlich soweit: Gemeinsam mit Keyboarder Nico Wieditz standen sie

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Ersatzteilkauf.

Brille

Es begann vor einigen Monaten. Ich schob es auf die anstrengenden Arbeitstage am Computer. Leichte Kopfschmerzen suchten mich regelmäßig heim, wenn ich lange am PC saß. Immer öfter merkte ich, dass ich die kleine Schrift auf den Lebensmittelverpackungen nicht recht entziffern konnte. Egal, ich esse auch abgelaufene Nahrungsmittel und die mit Geschmacksverstärkern und viel Zucker. Sogar das Zeitunglesen bereitete mir

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Ja, wo laufen sie denn…

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Gestern habe ich es getan: Ich lief meinen ersten organisierten Lauf. Mit über 13.000 mehr oder minder Gleichgesinnten joggte ich bei der REWE-Team Challenge durch die Dresdner Innenstadt. Von unserer Firma hatten sich 20 Leute bereit erklärt, die 5 Kilometer vom Altmarkt, am Terrassenufer entlang zum Dynamo-Stadion zu laufen. Das Wetter spielte doch noch mit, nachdem es bis zum Nachmittag

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Verlaufen.

dackel

Seit einigen Wochen steht mein Nachbar oft an der Straße vor dem Haus und raucht. Er ist Rentner und ich sah ihn in der Vergangenheit häufig mit seinem Dackel Waldi durch die Straßen schlendern. Ab und zu unterhielten wir uns, wie man es unter Nachbarn eben so macht. Wir schüttelten gemeinsam den Kopf über die schlechten Dynamospiele, schimpften über das

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One Fine Day – Ein Abend mit Camouflage.

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Dresden. Samstag, 7. Februar 2014. 18 Uhr. Milde sechs Grad. Ein leichter Wind umsäuselt die etwa 50 zumeist schwarz gekleideten Menschen, welche am Eventwerk am Einlass ausharren, um sich das Jubiläumskonzert von Camouflage anzusehen. 30 Jahre elektronische Musik vom Feinsten. Erwartungsvolle Spannung ist überall zu spüren. Pünktlich 18:30 Uhr öffnen sich die Tore und die inzwischen auf mehrere Hundert Wartende

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Sommerimpressionen einmal anders.

Annenfriedhof

Friedhöfe haben immer etwas Unheimliches an sich. Zumindest mir geht das so. Das mag damit zusammenhängen, dass ich bereits als Kind bzw. Frühjugendlicher mit dem Tod von nahestehenden Menschen konfrontiert wurde und diese Orte mit negativen Erlebnissen in Verbindung bringe. Als Kind empfindet man die Gräber und Grüfte sowie die hohen, dunklen Bäume sowieso schon als gruselig. Doch die Kindertage

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Dresden und der ewige Kampf mit der Elbe.

Flut

Nur knapp elf Jahre hat es gedauert, bis ein zweites „Jahrhunderthochwasser“ über einen großen Teil Ostdeutschlands hereinbrach. Neben der Mulde, der Weißeritz und anderen Flüssen trifft es die Elbe als größten Fluss hierzulande wieder am Schlimmsten. Noch ist die Gefahr nicht gebannt, aber aufgrund der zahlreichen Hochwasserschutzmaßnahmen, die in den letzten Jahren getroffen wurden, wird das Ausmaß hoffentlich nicht so

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Der Sommer vor den Eisheiligen.

Gestern war Hochsommer. 31 Grad im Schatten. Dresden transpirierte vor sich hin. Die Luft war zum Schneiden dick. Selbst die schwatzhaften Vögel waren des Zwitscherns müde. An einem 11. Mai sind solche Temperaturen eben sehr gewöhnungsbedürftig. Gegen Abend wurde die Schwüle unerträglich. Doch am Himmel kündigte sich mit dunklen Gewitterwolken Abkühlung an. Dann nahm der Wind zu und wirbelte die

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