Schlagwort-Archiv: Frühling

Gedanken unterm Fliederbusch.

Die Amsel zwitschert schon in der Morgendämmerung ihr melodisches Lied. Vor dem Aufstehen schaut die Sonne verstohlen zum Fenster herein und kitzelt meine Nase. Es ist Frühling. Draußen auf der Straße kommt es mir vor, als schauen die Menschen nicht mehr gar so grimmig drein. Manchmal kann man sogar ein Lächeln sehen. Die Natur erwacht allerorten, den Insekten und Vögeln

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Frühlingskämpfer.

anemone

Nach dem Mittagessen spaziere ich meist noch eine kleine Runde um das Areal. Ein knappe Viertelstunde Bewegung, bei der ich als Büromensch die frische Luft genieße. Jetzt, wo es endlich Frühling wird, lasse ich die wärmenden Sonnenstrahlen auf mein Gesicht scheinen. Nur darf ich dabei nicht die Augen schließen, sonst liefe ich vielleicht noch ins nächste Gebüsch. Das ist weder

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Vom Küssen.

kuss

Der Kuss. Es wurde schon sehr viel darüber geschrieben, gemalt und verfilmt. Es gibt vielerlei Arten von Küssen: den Handkuss, den Filmkuss, den Luftkuss, den Stirnkuss, den Eskimokuss, den sozialistischen Bruderkuss oder den Schmatzer, den man seinem Kind auf die Wange drückt; den romantischen Lippenkuss, der bei jung und alt hoch im Kurs steht und den Zungen- und Intimkuss, die

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Kirschblütenschneegestöber.

Kirschblüten

Mitte April versinkt das Land ringsum in einer ausufernden Blütenpracht. Von Schlohweiß bis Purpur finden man an Straßen, Wiesen und Äckern sämtliche Farbnuancen. Auch der riesige Kirschbaum, der im Sommer große schwarze Knorpelkirschen unter seinen Blätterfittichen beherbergt, hat sich in sein weißes Frühlingskleid gehüllt. Eine ganze Woche trägt er es schon. Wenn die Sonne scheint, summt und brummt es in

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Der verlorene Frühling.

Frühling

Erst warteten wir auf den Winter, der dann doch nicht kam. Dann sehnten wir den Frühling herbei. Erst war es lange trocken, dann regnete es, der Wind zersauste so manch mühsam frisierten Frauenkopf und frisch gescheiteltes Jünglinghaar. Später wurde es warm und plötzlich wieder kalt. Es schien, als wäre Petrus das Rezept für den Frühling verloren gegangen. Die Vögel fingen

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Kohlmeisen im Kirschbaum.

meisekirsch

Die Spatzen haben den Kampf verloren. Sie mussten den Nistkasten im Kirschbaum räumen. Die Kohlmeisen haben sich ihre Brutstätte vom letzten Jahr zurückerobert. Triumphierend schmettern sie ihr „Zizibäh Zizibäh“ in den wolkenlosen Himmel. In sicherer Entfernung sitzen die Sperlinge lautstark schimpfend auf dem Schuppendach. Die Sonne lässt die Knospen des Kirschbaumes langsam öffnen. Bald wird die Brutstätte in einem weißen

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Wetterprognose: Sommerliche Eiszeit.

schneeblume

Beim Thema Winter 2012/2013 sind sich wahrscheinlich alle Menschen in Deutschland einig: Es reicht. Seit mehr als sechs Monaten bibbern, schniefen und husten wir mal mehr, mal weniger. An die Heizkostenrechnung wagt niemand zu denken. Die Sommerklamotten rufen bereits flehend aus dem Schrank: „Zieh mich endlich an!“. Doch noch immer tragen wir die dicke Winterjacke, Mütze und Schal und können

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Der Sommer vor den Eisheiligen.

Gestern war Hochsommer. 31 Grad im Schatten. Dresden transpirierte vor sich hin. Die Luft war zum Schneiden dick. Selbst die schwatzhaften Vögel waren des Zwitscherns müde. An einem 11. Mai sind solche Temperaturen eben sehr gewöhnungsbedürftig. Gegen Abend wurde die Schwüle unerträglich. Doch am Himmel kündigte sich mit dunklen Gewitterwolken Abkühlung an. Dann nahm der Wind zu und wirbelte die

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Bieneninvasion im Kirschbaum.

Biene

Heute Morgen, als ich unter dem über 40jährigen Kirschbaum stand, vernahm ich seltene Geräusche. Ich hob den Kopf und über mir breitete sich ein weißes Blütenmeer aus. Ich schloss die Augen und hörte die hundertfachen Flügelschläge der fleißigen Bienen als Summen und Brummen. Ein Augenblick für die Ewigkeit. Sogleich holte ich meine Kamera aus dem Haus, um die Bienen bei

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Hummelflug.

Hummel

Normalerweise ist Ostern das schönste Frühlingswetter. Diesmal schien zumindest am Ostermontag die Sonne ein paar Stunden, doch der stürmische Wind trübte den positiven Gesamteindruck. Die Kinder hatten ihre Osternaschereien gefunden und waren längst ins Haus geflüchtet. Da entdeckte ich hinter dem Schuppen in den Johannisbeersträuchern, an deren Zweigen sich die ersten zarten Blätter zeigten, eine laut vor sich hinbrummende Hummel.

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Frühling in der Dresdner Heide.

Es war das erste sommerlich warme Wochenende in diesem Jahr. Satte 21 Grad und Sonnenschein ließ die Menschen, wie es schon damals Goethe im Osterspaziergang beschrieben hatte, in Scharen in die Natur strömen. Nur ist Ostern erst in drei Wochen. Dennoch wollten alle die wärmenden Sonnenstrahlen genießen. So zog es uns auch hinaus in die Natur. Diesmal war die Heidemühle

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Dresden – Meißen und zurück.

Dresden. Sonntag 9:30 Uhr. Die Sonne lacht. Das Knie schmerzt nach dem kleinen Badminton-Unfall Anfang des Jahres auch nicht mehr. Also den Drahtesel geschnappt auf zu ersten Radtour dieses Jahr. Ersteinmal geht es ein Stück durch die Stadt bis zur Flügelwegbrücke, dann auf den Elbradweg Richtung Meißen. Angenehme 12 Grad und (noch) kein Wind erlauben ein entspanntes Fahren. An der

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